Persönlicher Status und Werkzeuge

Sprachwahl

Forschungsprojekt Konsumwende

Das Projekt lief von 2002 bis 2006.

BMBF-Verbund-Forschungsprojekt:
„Von der Agrarwende zur Konsumwende? - Eine Untersuchung der Effekte der Agrarwende für die Verbreitung nachhaltiger Ernährungsmuster entlang der Akteurskette vom Produzenten bis zum Konsumenten“

Von 2002 bis 2006 war ich Mitarbeiter an einem transdisziplinären Forschungsprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), das im Rahmen des Förderschwerpunkts „Sozial-ökologische Forschung“ innerhalb der „Forschung für Nachhaltigkeit“ stattfindet (siehe www.konsumwende.de und Ergebnisbroschüre).

Von Anfang an beteiligte ich mich an der Konzeption und Antragstellung und damit an der Mitteleinwerbung. So entwickelte ich die Ideen für die beiden Teilprojekte „Ernährungsberatung - Innovative Ansätze für die ernährungsbezogene Verbraucherberatung“ und „Ernährungsökologische Bewertung stark verarbeiteter Öko-Lebensmittel“. Initiator und Koordinator des Verbundprojekts war Prof. Dr. Karl-Werner Brand, Münchner Projektgruppe für Sozialforschung.

Das Projekt untersuchte, inwieweit die von der Bundesregierung im Jahre 2001 eingeleitete Agrarwende von einer entsprechenden Veränderung des Ernährungsverhaltens der Konsumenten gestützt wird – ferner welche Faktoren diesen Zusammenhang beeinflussen und wie er optimiert werden kann. Zu diesem Zweck untersuchten wir die Effekte der im Rahmen der Agrarwende ergriffenen Maßnahmen entlang der Akteurskette (Erzeugung, Verarbeitung, Handel, Ernährungsberatung, Verbraucher), bewerteten sie unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit und erarbeiteten entsprechende Gestaltungsempfehlungen zur Überwindung der identifizierten Hemmnisse. Empirisch stützte sich das Projekt auf regionale und großstädtische Fallstudien sowie auf bundesweite Erhebungen.

Das Teilprojekt „Ernährungsberatung“ ging von einer Analyse der Ist-Situation aus. Weiter wurden Handlungsoptionen für eine verbesserte Ernährungskommunikation aufgezeigt, um eine nachhaltige Ernährungsweise in der Bevölkerung zu fördern, besonders die Verwendung von ökologisch erzeugten Lebensmitteln. Dabei standen effektive, zielgruppengerechte Formen der Verbraucheransprache im Vordergrund.

  • Erhebung bei den bundesweiten Institutionen im Bereich Ernährungskommunikation hinsichtlich der Thematisierung von nachhaltiger Ernährung (aufgrund von Internetauftritten und persönlichen Experteninterviews)
  • Evaluierung der Kampagne „futureins“ der Verbraucher-Zentrale Nordrhein-Westfalen zur Nachhaltigkeit, Themenschwerpunkt Bio-Lebensmittel
  • Gruppengespräche mit Verbraucher/innen und Expert/innen.